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Manapany? Soviel wie "der Ort, wo es viele Fledermäuse gibt", eine Bezeichnung aus dem "Malgache", der Sprache der Einwohner von Madagaskar. Geht man weiter zurück, finden sich Wurzeln in "Hindi"... Auf jeden Fall sind heute die Namensgeber nicht mehr zu sehen, lediglich einige kleinere Arten haben die Zivilisationsbestrebungen überlebt.
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Manapany-les-Bains
Grund für die steigende Beliebtheit von Manapany les Bains ist die Tatsache, dass sich hier die einzige Bucht im Gemeindegebiet von Saint Joseph befindet, welche sich zum baden im Ozean eignet. Die übrige Küstenlinie ist überwiegend schwer zugängliche Steilküste. Zum Schutz der Badegäste vor dem starken Seegang wurden Wellenbrecher aufgeschüttet und ein vom offenen Meer getrenntes Wasserbecken eingerichtet, welches "Kinderstube" für viele Meeresbewohner ist.
Manapany ist ein Weiler ohne grosse Geschichte. Aufgrund seiner Lage und der (für lokale Verhältnisse geschützen Bucht) haben sich im Laufe der Jahrhunderte Aktivitäten rund ums Meer entwickelt, die heute weitgehend verschwunden sind.
1853 wurde die "Marina" in Manapany von Gabriel de Kervueguen (die Familie besass während fast hundert Jahren praktisch alle Ländereien im Süden zwischen 150 und 800 Metern Höhe) eingeweiht, ein mutiger Schritt, wenn man die sprichwörtliche Angst der Réunionnesen vor dem Ozean in Betracht zieht... Der Hafen diente zur Verladung von Gewürzen, Aromapflanzen, Kaffee und Zucker aus der Produktion der "Usine" von Langevin.
Historische Pause: Gegen Ende des 20ten Jahrhunderts tauchten die ersten touristischen Angebote auf. Ferienwohnungen und, leider heute durch die Gemeindepolitik eliminiert, ein Restaurant der ersten Klasse, beliebt bei einem internationalen Publikum und wohl das Beste, was La Réunion je gesehen hat.
Heute bieten fünf Betreiber Unterkünfte verschiedener Qualität an. Ein Restaurant und eine "Camion-Bar", eine Art Imbissbetrieb am Bassin, bieten ihre kulinarischen Dienste an. Ein Quartierladen versorgt Bevölkerung und Gäste mit dem Notwendigen.
Wahrlich keine touristische Infrastruktur, aber vielleicht macht gerade das den Charme von Manapany aus...
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Fakten
Gemeinde: Saint-Joseph (Réunion)
Koordinaten: 21° 22' Süd 55° 37' Ost
Region: Réunion
Département: Réunion (974)
Arrondissement: Saint-Pierre
Fläche ca: 178,5 km2
Einwohner: Etwas über 30000, 170 Einw./km2
Postleitzahl: 97480, INSEE-Code: 97412
Saint-Joseph
ist eine Gemeinde im äussersten Süden des französischen Überseedepartements La Réunion und die südlichst gelegene Stadt der Europäischen Union. Saint-Joseph wurde 1875 als zwölfte von heute 24 Gemeinden auf La Réunion gegründet.
Saint-Joseph liegt an der felsigen Südküste der Insel im "Sud-Sauvage", dem "wilden Süden", etwa 20 Kilometer östlich der Hauptstadt des Südens, Saint-Pierre. Die Nachbargemeinden sind Petite-Ile und Saint-Philippe, welche zusammen mit Saint Joseph den Sud-Sauvage bilden.
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Saint Joseph und Umgebung
Neben Manapany les Bains gehören viele Ortsteile und kleine Weiler zum Gemeindegebiet welches sich bis zu den Flanken des Piton de la Fournaise, des aktiven Vulkans, erstreckt
- Saint-Joseph Stadt
Die wichtigste Ortschaft der Gemeinde, die Namensgeber und Verwaltungszentrum ist, liegt auf etwa 30 m Seehöhe an der Mündung der Rivière des Remparts (deutsch etwa: „Bollwerkfluss“) Indischen Ozean. Der Fluss bildet bis hierher einen bis zu 1.000 m tief in das Vulkangestein eingeschnittenen Canyon
- Basse Vallée
- Nahe dem Ausgang der Vallée Heureuse
- Bézaves
- Bras Panon
(135 m Seehöhe): östlich von Vincendo, an der Nationalstraße nach Saint-Philippe
- Grand Coude
- Grand Galet
- Jacques Payet
(652 m): Streusiedlung
- Jean Petit
- Langevin
In Langevin (50 m Seehöhe), einem an der Mündung des gleichnamigen Flusses (Rivière Langevin) gelegenen Ortsteil, befindet sich auf ca. 21° 15’ südlicher Breite die Pointe de Langevin, der südlichste Punkt der Europäischen Union.
- Les Lianes
- Matouta
(303 m): kleine Ortschaft im äußersten Osten der Gemeinde, an der Ravine
- Parc à Moutons
- (283 m)
- Plaine des Grègues
- Vincendo
(132 m Seehöhe) ist nach Saint-Joseph die zweitgrößte Ortschaft in der Gemeinde. In Vincendo befindet sich neben einer Grundschule (école primaire) auch ein Collège, außerdem eine Dependance der Stadtverwaltung (mairie annexe). Kurz bevor sie bei der kleinen Bucht la Rentrée am in den Ozean mündet, fällt die Ravine Vincendo über mehrere Wasserfälle auf Meeresniveau hinab.
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Die Küstenregion
- Le Grand Cap
- Cap Carosse
- Pointe de la Cayenne
- Cap Chevron
- Le Cap Bas
- Pinte de Langevin
- Pointe Colas
- Cap du Bord
- Pointe Marcelin
- Cap Chien
- Cap Poisson d´Ail
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Wirtschaft
In diesem besonders wirtschaftsschwachen Teil der Insel La Réunion dominiert der Dienstleistungssektor, vor allem der öffentliche Dienst (Behörden, Schulen etc.). Daneben wird in der auf dem fruchtbaren Südhang des aktiven Vulkans "Piton de la Fournaise" gelegenen Gemeinde bis in eine Höhe von über 1000 Metern Landwirtschaft betrieben. Der Zuckerrohranbau dominiert nach wie vor. Daneben werden aber auch zahlreiche tropische Früchte, insbesondere Ananas (in den Höhen von Langevin), angebaut.
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Tourismus
Der Sud-Sauvage ist ein beliebtes Ziel der lokalen Bevölkerung, insbesondere aus dem tourististisch stärker erschlossenen Westen und der Hauptstadt Saint Denis. Der organisierte internationale Tourismus hat bis heute kaum Einzug gehalten. Touristisch spielen insbesondere die ideale Lage als Ausgangspunkt für Ausflüge zum Vulkan und die beliebten Wanderwege am Vulkan und in den Schluchten der beiden großen Flüsse "Rivière des Remparts" und "Rivière Langevin" eine wichtigte Rolle. Mehrtägige Wanderungen in den Höhen des Sud-Sauvage, etwa nach Roche-Plate, werden immer beliebter.
Beim internationalen Publikum gilt der Sud-Sauvage als Geheimtip für Urlaub abseits des organisierten Tourismus. Eine nicht unbedeutende Rolle spielen dabei die unverdorbene Gastfreundschaft und ein Urlaubserlebnis abseits von ausgetretenen Pfaden.
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Sport und Freizeit
Jedes Jahr, zu Beginn des australen Sommers im Oktober, wird das "Manapany Bay Festival" zum Treffpunkt der internationalen Surferwelt. Na also!
In der Bucht von Manapany ist, abgesehen vom geschützen Bassin, das Baden verboten. Die Strömungen sind extrem gefährlich und verschiedene Meeresbewohner können sich von ihrer unfeinen Seite zeigen. Erfahrene Surfer finden aber gerade wegen dieser extremen Bedingungen ihr ideales Revier.
Weniger risikoreich sind Wanderungen entlang der Flanken des Vulkans, Ausflüge im Allradfahrzeug, Gleitschirmfliegen und Reittouren.
Der Hauptgrund, Manapany als Urlaubsziel zu wählen ist aber sicher seine Einzigartigkeit. Sie verbringen einen ungestörten Urlaub und profitieren von der Nähe der faszinierenden Hauptstadt des Südens, Saint Pierre, des Vulkans und selbst aller touristischen Angebote wie Hubschrauberrundflug, Tauchen, Canyoning...
Durch die eher isolierte Lage unserer Destination empfehlen wir allen Gästen einen Mietwagen oder zumindest ein Fahrrad... allein schon, um den Aperitif zu besorgen, der den Abend auf der Terrasse vor Ihrem Appartement erst richtig abrundet.
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Hilfreiche Kontakte
Rotary Club Saint Joseph
Versammlung jeden Freitag um 19h30 in St.Joseph
Bitte um Anmeldung bei Peter +262-692-31.01.02
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